Dr. med. Marcus Kießling
Christian von Loewenich

Orthopädisch-unfallchirurgische
Gemeinschaftspraxis - Osteopathie

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Osteoporose und DXA-Messung

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung ab dem 50. Lebensjahr. Etwa 25,8% der Bevölkerung (ca. 7,8 Mio. Menschen in Deutschland) leidet unter Osteoporose. In 95% der Fälle handelt es sich um die sogenannte primäre Osteoporose. Im Gegensatz dazu ist bei einer sog. sekundären Osteoporose (etwa 5% der Bevölkerung) eine andere Grunderkrankung verantwortlich. 80% aller von Osteoporose Betroffenen sind Frauen nach der Menopause bzw. den Wechseljahren. Etwa 30% aller Frauen entwickeln nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose. Aber auch deutlich unterschätzt ist die Zahl der Männer mit manifester und therapiewürdiger Osteoporose, ca. 1,3 Mio sind in Deutschland erkrankt. Mit der zunehmend alternden Gesellschaft kommt es hier zu einem deutlich erhöhten Risiko für osteoporotisch bedingte Frakturen, jede 3. Frau und jeder 5. Mann über 50 Jahren sind hier betroffen.

Die Osteoporose kann zu Knochenbrüchen führen wie:
1. Wirbelkörperbrüche und Einbrüche (sogenannte Sinterungen)
2. Hüftgelenks- und Oberschenkelknochenbrüche
3. Handgelenksbrüche
4. Oberarmkopfbrüche
5. Beckenbrüche

Osteoporose ist gut therapierbar sobald sie erkannt ist. Hierfür ist jedoch eine besondere Diagnostik notwendig, da sie zunächst nicht gespürt wird und beim Auftreten von Frakturen in der Regel schon zu weit fortgeschritten ist.

In unserer osteologisch qualifizierten Praxis bieten wir zur Diagnostik der Osteoporose die DXA-Messung (oder auch DEXA genannt) an, diese Messmethode wird von der WHO und den Fachgesellschaften für Osteoporose empfohlen. Sie bietet eine hohe Präzision und hat eine äußerst geringe Strahlenbelastung, vergleichbar mit der natürlichen Strahlenexposition eines Menschen pro Tag im Flachland.